Allow us to reintroduce ourselves

Allow us to reintroduce ourselves ist eine illustrative Darstellung von Momenten Schwarzer österreichischer Geschichte durch Schwarze Geschichtsexpert*innen, Kreative und Kulturschaffende aus ganz Europa und der Schwarzen Diaspora. Kuratorin Tonica Hunter bringt die Historikerin und Journalistin Vanessa Spanbauer und den bildenden Künstler Rossel Chaslie in diesem kollaborativen künstlerisch-historischen Projekt zusammen, das die Vergangenheit reflektiert, die Gegenwart abbildet und eine bessere Zukunft für Schwarzes Leben in Österreich imaginiert.

Für weitere Informationen zu „Allow us to reintroduce ourselves“ finden Sie hier die Audiokommentare von Tonica Hunter (zum kuratorischen Prozess), Rossel Chaslie (zur künstlerischen Arbeit), Vanessa Spanbauer (zur Zeitleiste der Schwarzen Geschichte) und Mireille Ngosso (eine Einführung in die Schwarze österreichische Geschichte).

Tonica Hunter

Statement der Kuratorin Tonica Hunter

Wenn es um Geschichte geht, wissen wir, wie politisch und aufgeladen sie sein kann – und daher wie wichtig es ist, nicht nur eine Seite, Stimme oder Perspektive aufzuzeigen und anzuerkennen.

In meiner kuratorischen Arbeit geht es im weiteren Sinne genau darum: wie polyphone, nicht binäre (im Sinne von Disziplinen, Gegensätzen: “Schwarze” und “Weiße” Lesarten von Phänomenen), nicht Mainstream, nicht konventionelle Perspektiven einer Plattform zur Gestaltung und zum Ausdruck gegeben werden. Daher war dieser Ansatz von zentraler Bedeutung für die Darstellung einer Zeitleiste zur Schwarzen österreichischen Geschichte.

An dieser Stelle ist es erwähnenswert, dass ich dem Museum vorgeschlagen habe, eine Reihe von monatlichen Vorträgen/Lesungen/Interventionen Schwarzer Österreicher*innen zu veranstalten, um diese Zeitleiste zum Leben zu erwecken und sie mit Stimmen und Personen zu vervollständigen, die wesentlich zur Verbesserung des Schwarzen Lebens in Österreich beigetragen haben. Dies sollte von Oktober 2021 bis Februar 2022 stattfinden und ist ein wichtiger Beitrag, um diese Arbeit vielstimmig und gemeinschaftsorientiert zu gestalten. 

Der Schlüssel zu den Gedanken für dieses Projekt war die natürliche Einbeziehung eines Schwarzen Österreichers und Dokumentarfilmers mit Sitz in Wien, der auf verschiedene Weisen zur Geschichte der Schwarzen Österreicher beigetragen hat. In dieser Hinsicht ist Vanessa Spanbauers Arbeit äußerst wichtig. Ich fühle mich geehrt, dass sie mit ihrem Beitrag zu den Zeitachsenpunkten, die ihrer Meinung nach einbezogen werden sollten, ein Teil davon war. Natürlich stehen wir auf den Schultern derer, die vor uns gehen und gegangen sind. Diese Arbeit ist nur möglich dank der Einzelpersonen, Organisationen und Kollektive, die einen großen Beitrag zum Leben der Schwarzen in Österreich geleistet haben und deren Arbeit fortgeführt wird. Wir wünschten, wir könnten sie alle in diesen einen Augenblick einbeziehen – wir bräuchten jedoch eine viel größere Leinwand für all die zutiefst komplexe, facettenreiche, intersektionale Arbeit, die Schwarze Menschen täglich auf Mikro- bis Makroebene allein in diesem Land leisten. In diesem Sinne habe ich Mireille Ngosso auch gebeten, ihre eigene Aufnahme und Einführung als Audio-Begleitung zu den Illustrationen zu schreiben und zu lesen.

Ich bin letztes Jahr auf Rossel Chaslies Arbeit gestoßen und habe besonders seine Black History Painted (@blackhistorypainted) Werke geliebt. Die Tatsache, dass er auch außerhalb Österreichs aber innerhalb Europas ansässig war, war mir bewusst als ich ihn mit der Illustration beauftragt habe. Sein frischer Blick nahm alles aus Vanessas Wissen auf und er nahm sich auch Zeit, um mit Schwarzen Österreicher*innen aus der Kunst- und Kulturszene zu sprechen. Rossel weiß, wie man Schlüsselpunkte der globalen Schwarzen Geschichte tiefgründig und schön illustriert, aber er hat auch eine eigene Arbeitsweise (die ich liebe) und die ist seine Verschmelzung von Fakten und Fiktion (oder besser gesagt Fantasie). Letztendlich ist die Vorstellungskraft, eine glänzende Schwarze Zukunft zu projizieren entscheidend, und die Geschichte so zurückzugewinnen, wie wir uns selbst sehen und gesehen werden wollen.

Im österreichischen Kontext, wo struktureller Rassismus und tägliche Mikroaggressionen leider die Norm sind, ist es umso wichtiger und hochpolitisch, sich eine glorreiche Schwarze Zukunft vorzustellen.

Die Geschichte Schwarzer Menschen (egal in welchem Land) zu erzählen handelt sowohl von Not, Trauma und Widerstand gegen die weiße Hegemonie als auch von Sieg, Ermächtigung, Freude, Liebe und Leben. Diese Zeitleiste ist ein kleiner Einblick in beides, in alles davon. Oder so viel davon, wie in diese vier Wände passen.

Allow us to reintroduce ourselves. / Erlauben Sie uns, uns neu vorzustellen. 

 

Mireille Ngosso

Prolog von Mireille Ngosso

Tagtäglich erfahren Schwarze Menschen und People of Color Rassismus. Egal ob in der Schule, im Bereich der Justiz, der Politik, oder der Kulturbranche - überall werden Schwarze Menschen unsichtbar gemacht, an den Rand gedrängt und diskriminiert.

Endlich, im Juni 2019 mit der BLM-Bewegung, wurde die Büchse geöffnet, viele Betroffene packten aus. Doch eigentlich haben schon lange viele Betroffene versucht über ihre Rassismuserfahrungen zu sprechen, Bücher wurden geschrieben, auf Social Media wurde publiziert, viele haben versucht irgendwie Rassismus zu thematisieren. Doch jetzt erst ist die Zeit gekommen, wo das Thema eine breite Öffentlichkeit erreicht und die Medien und die weiße Mehrheitsbevölkerung zuhören müssen und sich aktiv gegen diese Ungerechtigkeiten engagieren können. Für viele weiße Menschen ist es unvorstellbar, mit welchen Vorurteilen und auch mit welchen handfesten Beleidigungen und teilweise physischer Gewalt BPoC zu kämpfen haben. Doch wenn man Rassismusgeschichten hört und aktiv zuhört, werden viele verstehen, dass es sich hier um eine wirkliche Ungerechtigkeit und Ungleichbehandlung handelt. Und wenn dieses Verständnis einmal aufgebracht wurde, kann jeder und jede, Teil dieser Bewegung werden. Denn am Ende kämpfen wir um Würde und Gleichbehandlung aller Menschen.

Viele wollen den strukturellen Rassismus gegen schwarze Menschen in Österreich nicht wahrhaben. Oft wird gesagt, dass das ein Problem in den USA ist oder etwas, das vor 20 oder 30 Jahren stattgefunden hat und heute nicht mehr. Doch die, die Rassismus betrifft, können diese Erfahrung nicht verhindern. Das
können kleinere Ereignisse sein, wie in den Öffis angestarrt zu werden oder bei einer Behörde nicht ernst genommen zu werden, aber es gibt durchaus auch viel schlimmere Ereignisse, die öfters passieren, als man sich vielleicht vorstellen kann. Zum Beispiel Diskriminierung in Schulen (von Lehrer*Innen und Schüler*Innen) oder
Racial Profiling - das heißt, wenn man von der Polizei überprüft wird, nur weil sie denken, dass jemand mit schwarzer Hautfarbe kriminell ist. Alltagsrassismus kann auch zu einer Gefahr werden, weil man von vielen automatisch zum Hassobjekt gemacht wird - das ist eine Tatsache. Schwarzen Menschen wird weniger geglaubt,
sie werden sehr schnell in Stereotype eingeordnet, verurteilt und schlecht behandelt. Genau das will die Bewegung Blacklivesmatter ändern. Mit Blacklivesmatter meinen wir, dass auch Schwarze Menschen und People of Color als gleichwertig angesehen werden sollen und dass ihre Leben - genauso wie die Leben der weißen
Mehrheitsgesellschaft - geschützt gehören und sie nicht auf Grund ihrer Hautfarbe in Gefahr gebracht werden sollen.

Es ist auch in Österreich notwendig, dass wir uns endlich mit Rassismus auseinandersetzen.
Rassismus ist tief verankert in der österreichischen Gesellschaft. Seit den 60ern, 70ern gegen die “GastarbeiterInnen“-Generation, gegen Flüchtlinge vom Westbalkan, die in den 90ern wegen des Jugoslawienkriegs nach Österreich flüchten mussten und seit 2015 gegen syrische Flüchtlinge. Aber eben auch gegen
Migrant*innen aus lateinamerikanischen Ländern oder eben aus afrikanischen Ländern gibt es strukturellen Rassismus. Das Rassismusproblem ist in Österreich noch lange nicht gelöst. Deshalb brauchen wir dringend einen Aktionsplan gegen strukturellen Rassismus und der muss politisch durchgesetzt werden.
Das betrifft alle Bereiche der Gesellschaft, von Politik, Polizei, über Justiz, Schule, öffentliche Verwaltung bis hin zur Zivilgesellschaft sind alle gefordert.

Ich erinnere mich noch genau, wie Marcus Omofuma ermordet wurde, haben alle Medien die Polizeigewalt verharmlost, bei der Ermordung von George Floyd, konnte die Welt nicht mehr wegschauen, weil wir es selbst mitgefilmt und veröffentlicht haben - die brutale und bittere Wahrheit. Und nur wenn wir auch weiterhin genau hinschauen und die Wahrheit benennen können wir dafür sorgen, dass die weiße Mehrheitsgesellschaft mitbekommt, was wir jeden Tag erleben müssen und nur so können wir etwas verändern. Dieser Timeline wird dafür sorgen, dass Schwarzes Leben und Schwarze Geschichte niemals und wirklich niemals vergessen wird. Wir kämpfen weiter jeden Tag!

Heute stehen hier für unsere Freiheit, für die Freiheit unserer Kinder und für eine gerechtere Zukunft für alle. Für Gerechtigkeit gehen wir auf die Straße, damit wir eines Tages in einer Gesellschaft leben in der Gleichheit und Solidarität Wirklichkeit wird.

Vanessa Spanbauer

Statement der Historikerin Vanessa Spanbauer

Ich bin Vanessa Spanbauer, Historikerin und Journalistin aus Wien und bin an der Timeline für Allow us to reintroduce ourselves beteiligt, weil ich begonnen habe mich mit der Geschichte Schwarzer Menschen in Österreich auseinanderzusetzen.

Schwarze Geschichte wird in Österreich kaum erzählt, was dazu beiträgt, dass Schwarze Menschen als neu ankommende und als Menschen ohne Vergangenheit und Verankerung gesehen werden. Eine Timeline zu erstellen ist nicht einfach, da wir nur limitiert Quellen haben und diese meistens auf Schriften von weißen Menschen zurückgehen. Den Fokus auf den Schwarzen Widerstand zu setzen ist daher, wichtig und nicht ganz so einfach zugleich. Dennoch ist es wichtig diese Geschichten zu erzählen, auch wenn ich sie in diesem Rahmen nur kurz anteasern kann.

Wer mehr darüber wissen will, kann unter anderem in Quellen von Araba Evelyn Johnston-Arthur, Claudia Unterweger, Mary L. Rommney-Schaab, Walter Ajaegbu Chukwubuike, Simon Inou, Walter Sauer oder Niko Wahl, Philipp Rohrbach, Tal Adler und vielen weiteren mehr über Schwarze Österreichische Geschichte erfahren.

Die Solimans

Die Solimans – nicht dein Spektakel!

18. Jahrhundert

Bereits im 18. Jahrhundert gab es mit Angelo Soliman den ersten namentlich bekannten Schwarzen Mann und mit seiner Tochter Josephine, die erste namentlich bekannte Schwarze Frau, die man sogar als politisch aktiv bezeichnen kann. Denn sie setzte sich dafür ein, dass ihr Vater begraben werden sollte, nachdem er nach seinem Tod ausgestopft und ausgestellt wurde. Schwarze Menschen waren lange Zeit für Europäer*innen oft Entertainment - das nahm, wie man sieht die grausamsten Auswüchse. Doch schon davor gab es eine Präsenz Schwarzer Menschen in Österreich, über die wir nur begrenzt etwas wissen. Wie wichtig und spannend wären ihre Perspektiven.

Durch den weißen Blick – das “Ashantidorf”

Durch den weißen Blick – das “Ashantidorf”

Zeit der Menschenschauen

Natürlich muss man - auch wenn man stärkende Geschichte erzählen will dunkle Kapitel Schwarzer Geschichte aufzählen. Dazu zählen auch sogenannte Menschenschauen, wie das Ashantidorf bei dem Schwarze Menschen - im Besonderen aus Westafrika - eingezäunt und ausgestellt wurden. Zum Entertainment von Europäer*innen. Viel wissen wir nicht über diese Personen. Doch beschwerten sie sich über ihre Behandlung. Denn so wie Weiße sie sehen wollen, nackt und in Dörfern lebend, wollten sie nicht inszeniert werden. „In Afrika könnten wir so nicht sein. Alle würden lachen. Soll Toiko einer dieser Männer gesagt haben.

Schwarze Menschen im Nationalsozialismus

Schwarze Menschen im Nationalsozialismus

1938 - 1945

Ein Einschnitt, von dem viele Gruppen verschieden betroffen waren, stellt der Holocaust dar. Auch hier müssen wir drüber sprechen, da es kaum Thema ist. Schwarze Menschen im KZ Mauthausen oder die Untersuchungen und Messungen von Schwarzen Menschen sind Teile der Geschichte Schwarzer Menschen in der NS-Zeit, die wir teilweise noch wenig kennen. Hier passiert Aufarbeitung erst nach und nach durch Forschungsprojekte. Eine wichtige Stimme hierbei ist Mary L. Romney-Schaab, die die Geschichte ihres Vaters Lionel Romney in dem Buch „An Afro Caribean in the Nazi Era: From Papiamentu to German“ aufschreibt und die Umwege skizziert, über die ihr Vater in Mauthausen landete und wie sein Leben weiterging.

Der zweite Weltkrieg

Der zweite Weltkrieg und die GI Kinder

1945 - 1955

Will man Schwarze Geschichte aus Schwarzer Perspektive erzählen, kann man eigentlich erst nach dem 2. Weltkrieg beginnen. Hier sind zum Beispiel die Perspektiven der Kinder von Österreicherinnen mit Schwarzen GIs, die zwischen 1945 und 1955 geboren wurden, spannend. Viele dieser sogenannten Besatzungs- bzw. Befreiungskinder dachten, sie wären die einzigen Schwarzen Kinder in Österreich, das prägte ihr leben immens. Sie erzählten ihre Lebensgeschichten im Rahmen der Ausstellung „SchwarzÖsterreich - Die Kinder afroamerikanischer Besatzungssoldaten“ im Volkskundemuseum im Jahr 2016 und trafen sich dadurch zum ersten Mal als Gruppe - ein Moment, der das tat, was so wichtig ist - Schwarzes Zusammensein einläuten.

Schwarze Allianzen

Schwarze Allianzen, Vereine und Unionen

1960er - 1990er

Denn Zusammensein und sich zusammenschließen ist für Widerstand sehr wichtig. Allianzen bilden und damit auch Strukturen, ist notwendig, um in einer Welt, die nicht für einen gemacht ist und durch White Supremacy und Rassismus geprägt ist, nicht nur zu überleben, sondern auch um aufzublühen. In den 1960er Jahren wurden die ersten afrikanischen Botschaften in Wien gegründet. Daraus resultiert neben Studierenden und Priestern eine weitere Gruppe von Menschen, die vom afrikanischen Kontinent nach Österreich kamen. Die ersten Vereine wurden ebenfalls zu dieser Zeit gegründet, wie die Ghana Students Union oder die Nigerian Students Union of Austria. Vereine waren für die erste Generation Schwarzer Menschen in Ö immer sehr wichtig. Denn Zusammensein stärkt. 1996 wird Pamoja gegründet, dieser Verein leitet die Beteiligung der zweiten Generation von Menschen mit afrikanischer Herkunft im Diskurs ein. Es folgt viel politische Arbeit. Mit der Rechercheplattform Schwarzer Geschichte, unter der Leitung von Araba Evelyn Johnston-Arthur werden auch historische Entwicklungen angesehen. Natürlich sind viele Personen der 2. Generation auch außerhalb von Pamoja engagiert und beginnen sich zu Organisieren und Projekte zu schaffen.

Aufstehen gegen institutionellen Rassismus

Fight the Power! Aufstehen gegen institutionellen Rassismus

1999 - 2003

Die Jahre 1999 und 2003 schreiben sich besonders durch Brutalität in die Österreichische Schwarze Geschichte ein. Die Morde von Marcus Omofuma 1999 und Seibane Wague 2003 stellen wichtige Eckpunkte dar, die mit einer zunehmenden Politisierung der Afrikanischen und Schwarzen Communities einhergehen.

Die Proteste im Jahr 2020 kamen nicht aus dem nichts. Über Jahrzehnte bildeten sich Netzwerke des Widerstands gegen Rassismus und Gewalt. Auch im Jahr 2018 entlädt sich der Zustand in Form von Protesten und Solidarität. Denn als der Rapper T-Ser mit seiner Crew ein Meeting im Park im 7. Bezirk abhält, um seine Musik zu besprechen, lieferte die Polizei Aktionen, die nur als Racial Profiling einzustufen sind. Eine rassistische Praxis, die viele Nicht-Weiße Menschen und im besonderen Schwarze Menschen kennen. Daraus bildete sich das Movement #nichtmituns – unter diesem Hashtag (der auch für andere Movements immer wieder in Gebrauch war) formierte sich eine Bewegung, die das Thema Racial Profiling eindringlich thematisierte.

Black Lives Matter Wien

Black Lives Matter Wien - a "change gon' come"?

2020

Im vergangenen Jahr hat #BLM den Diskurs fernab von Corona mitbestimmt. Viel hat sich getan. Österreichweit sind insgesamt 100.000 Menschen in dieser Sache auf die Straße gegangen – alleine 50.000 in Wien an einem Tag.

Unsere eigene Zukunft bestimmen

Unsere eigene Zukunft bestimmen – Projekte, Initiativen und nachhaltige, gemeinschaftlich geführte Projekte in Österreich

2021 and the future

Doch hier endet unsere Geschichte nicht, denn es gibt viel zu tun. Gestärkt vom Jahr 2020 und der vielen Allianzen, die Schwarze Menschen in diesem Jahr bilden konnten, wird auf der Arbeit der vorangegangenen Generationen aufgebaut. Denn bereits in den letzten 20 bis 25 Jahren gab es viel Vorarbeit und zahlreiche Projekte, die in den Schwarzen Communities entstanden sind. Viele neue Initiativen, Organisationen und Projekte wie Black Voices Volksbegehren, ADOE, Schwarze Geschwister für Power, das Bildungsprojekt AEWTASS, die Jugendgruppe der Schwarzen Frauen Community, Black Movement Austria usw. werden uns die nächsten Jahre prägen und immer neue Geschichte schreiben. Wir sollten offen sein, Schwarze Geschichte neu zu schreiben und neu zu erzählen.

Rossel Chaslie

Artist's Statement by Rossel Chaslie (EN)

    Häufige Suchbegriffe